Eine Schule, wo das Lernen Spaß macht? In Gesprächen fällt mir immer wieder auf, auf was für ein Erstaunen diese Aussage trifft. Schule hat doch mit Spaß nichts zu tun!
Wenn dann weitere Erklärungen zum „demokratischen Schulkonzept“ folgen, spalten sich die Gesprächspartner in zwei Gruppen auf: zum Einen in Diejenigen, die der Meinung sind, dass Kinder doch lernen müssten, Anweisungen (widerspruchslos) hinzunehmen … dass sie zu jung sind, um selber zu entscheiden … dass sie Führung und Kontrolle und gewissen Druck brauchen, um zu lernen. Bei näherem Hinsehen sind dies oft Menschen, die selber eher unselbständige Tätigkeiten ausüben (Angstellte sind oder „sogar“ Beamte
) Die andere Gruppe bekommt leuchtende Augen
… „da würde ich mein Kind sofort anmelden!“ … dies sind oft Menschen, die selbständig arbeiten … eigenverantwortlich sind.
Schon erstaunlich, wie sehr man „seins“ auf die Kinder überträgt
„Gehen Sie doch mal den leichten, den einfachen Weg!“ Eine Empfehlung, der ich folge, indem ich mich auf die zweite Gruppe konzentriere – auf die Menschen, die das Potenzial sofort erkennen, ohne dass ich sie „überzeugen“ muss. Um die Anderen kümmere ich mich dann später, wenn die Schule angelaufen ist
Die angesprochene „zweite Gruppe“ hat noch einen weiteren Vorteil: man inspiriert sich gegenseitig, die Gespräche sind ein ausgeglichenes Geben und Nehmen, es herrscht hohe Kooperations- und Unterstützungsbereitschaft, man „tickt anders“ … und dieses „anders“ fühlt sich sehr, sehr gut an!
Wer sich also auch die „persönliche Weiterentwicklung“ auf die Fahne geschrieben hat und sich in der oben angesprochenen Gruppe wiederfindet, der möge sich bitte bei mir melden!